Mit einem Daumenkino Freude schenken

Es gibt viele Wege, Kinderaugen leuchten zu lassen. Bei Erwachsenen sieht das ganz anders aus. Da muss man sich oft schon was ganz Spezielles einfallen lassen, um Begeisterung zu wecken. Ein Flipbook, im Volksmund besser bekannt als „Daumenkino“, zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht. Eine Frage, welche sich hier unweigerlich stellt, ist natürlich, warum sich das Daumenkino seinen Zauber über all die Jahre bewahren konnte. Und zwar trotz Kino, DVD und anderen technischen Spielereien. Der Clou: hier kann man selbst aktiv werden. Ohne die eigene Daumenkraft funktioniert gar nichts. Erst durch das schnelle „flippen“ der Seiten entfaltet sich seine Magie und die jeweilige Geschichte wird zum Leben erweckt.

Kindererinnerungen werden wohl schon bei unseren Groß- und Urgroßeltern wach, denn das erste Daumenkino entstand bereits im 19. Jahrhundert. Der Engländer John Barnes Linnett gilt gemeinhin als Erfinder des ersten richtigen Daumenkinos, so wie wir es heute kennen. Es kann guten Gewissens als Vorläufer des Kinos betrachtet werden, da es sich ganz klar nicht mehr nur um ein starres Gebilde handelte, sondern bereits um bewegte Bilder, ohne welche auch heutzutage wohl kein Film denkbar wäre. Das Daumenkino ist also ein Stück frühester Filmgeschichte, welches immer noch Groß wie Klein begeistert und an sorgenfreie Kindertage zurückdenken lässt. Ein Daumenkino ist auch heute noch für jedes Kind ein besonderes Geschenk, da es wahrscheinlich für immer in Erinnerung bewahrt wird. Noch dazu ist es eine günstige Alternative zu anderen Geschenken oder kann sogar selbst gemacht werden. Mittlerweile gibt es auch online die Möglichkeit sein individuelles Daumenkino professionell erstellen zu lassen.

This entry was posted on Donnerstag, Februar 18th, 2010 at 13:27 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply